[Juristische Zeitschriften 1703 – 1830: Digitale Faksimiles,
durchsuchbare Inhaltsverzeichnisse]
In dem - von der DFG geförderten - Kooperationsprojekt des
Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte und der
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz wurden alle
juristischen Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes mit
Erscheinungsbeginn 1703 bis 1830, wie sie in der Bibliographie von
Joachim Kirchner* aufgeführt sind, digitalisiert. Von den insgesamt 248
Titeln lagen 32 bereits in digitaler Form vor, für 3 Titel ließ sich
kein Bestand nachweisen. Das Gesamtvorhaben erstreckte sich somit auf
insgesamt 213 Zeitschriften. Titel oder Bände, die weder in Frankfurt
noch in Berlin in digitalisierungstauglicher Form vorhanden sind, wurden
aus dem Bestand weiterer Bibliotheken ergänzt. Den ⇗ Kooperationspartnern
wird für ihre Unterstützung herzlich gedankt!
Durch eine Image-Digitalisierung der Zeitschriften wurden digitale
Faksimiles erzeugt, die Einzelbeiträge in den Zeitschriften wurden
durch die Erstellung von Metadaten inhaltlich erschlossen. Mit dem
Projekt wurden die Zeitschriften aller deutschsprachigen Territorien und
aller juristischen Disziplinen in digitale Form überführt und der
Wissenschaft in elektronischer Weise kostenfrei und dauerhaft zur
Verfügung gestellt. Die Digitale Sammlung „Juristische Zeitschriften
1703 – 1830“ umfasst mit Abschluss des Projekts 1.615 bibliographische
Einheiten mit 563.714 Seiten
* Kirchner, Joachim: Bibliographie der Zeitschriften des deutschen
Sprachgebietes bis 1900.
Bd. 1: Die Zeitschriften des deutschen
Sprachgebietes von den Anfängen bis 1830. Stuttgart 1969.
S.
140-152 (Nr. 2486 - 2709) und S. 365 f. (Nachträge) sowie von Kirchner
nicht erfasste Supplemente und Nachträge mit eigener ZDB-Nummer.